Kroatische Fritule sind kleine, fluffige Feiertags-Krapfen, die oft mit Rosinen, Zitrusschale oder einem Schuss Schnaps aromatisiert werden. Sie werden goldbraun frittiert und mit Puderzucker bestäubt – ein klassisches Adventsgebäck entlang der kroatischen Küste.
Fritule sind zwar grundsätzlich süßes Gebäck, aber in den Zutaten können kleine gesundheitliche Vorteile stecken: Durch Rosinen und Zitronenschale bringen sie etwas natürliche Süße, Ballaststoffe und Vitamine mit. Außerdem sind Fritule winzig, sodass man automatisch eher kleine Portionen isst – was sie im Vergleich zu großen Krapfen etwas moderater macht.

In einer mittelgroßen Schüssel die Eier, den Zucker, die Vanille und den Joghurt verrühren.
Das Mehl, das Backpulver und das Salz mischen und unterheben.
Den Zitronenabrieb, den Rum und die Rosinen einrühren. Der Teig soll weich und klebrig sein, fast wie ein dicker Pfannkuchenteig.
Das Öl in einem Topf auf ca. 170 °C erhitzen.
Mit zwei kleinen Löffeln Teigportionen ins heiße Öl gleiten lassen.
Ca. 2–3 Minuten frittieren, bis sie goldbraun sind, gelegentlich drehen.
Die Fritule auf Küchenpapier abtropfen lassen.
Das Ganze noch warm mit Puderzucker bestäuben.
Die Fritule schmecken am besten frisch, leicht warm. Dann duften sie herrlich nach Zitrus und Urlaub.

