Southern Hoppin’ John wird in den Südstaaten der USA traditionell zu Neujahr gegessen, weil Schwarzaugenbohnen Glück und Wohlstand symbolisieren. Zusammen mit Reis und etwas Speck ist es ein einfaches, herzhaftes Gericht, das den Start ins neue Jahr feiern soll. Hoppin’ John gilt als gesund, weil Schwarzaugenbohnen viele Ballaststoffe, pflanzliches Eiweiß, Mineralstoffe und B-Vitamine liefern und damit lange satt machen. Zusammen mit Reis, etwas Gemüse und nur moderaten Mengen Fett entsteht ein ausgewogenes, relativ leichtes Gericht — je nach Zubereitung nicht zu salzig und gut bekömmlich.

Vorbereitung: Den Speck oder das Tofu in Würfel schneiden. Die Zwiebel schälen und würfeln. Die Paprika waschen, entkernen und würfeln. Die Knoblauchzehen hacken.
Bohnen vorkochen: Die eingeweichten Bohnen abgießen, mit frischem Wasser bedecken und 25 – 30 Minuten so lange sanft kochen, bis sie fast weich sind (bei Bohnen aus der Dose entfällt der Schritt).
Aromabasis anrösten: Den Speck in einem großen Topf auslassen (oder Öl erhitzen). Die Zwiebel, den Sellerie und die Paprika 6 – 8 Minuten anschwitzen. Den Knoblauch kurz mitdünsten.
Würzen und aufgießen: Die Paprika, den Thymian, den Cayenne zugeben und kurz anrösten. Die Bohnen, die Brühe und die Lorbeerblätter einrühren. Alles 10 Minuten leise köcheln lassen.
Reis garen: Den Reis einstreuen, einmal durchheben, dann nicht mehr rühren. Zugedeckt 15 – 18 Minuten so lange sanft köcheln, bis Reis weich ist und die Flüssigkeit aufgenommen hat (bei Bedarf wenig Wasser/Brühe ergänzen).
Abschmecken und servieren: Die Lorbeerblätter entfernen, mit Salz, Pfeffer und wenn nötig etwas Essig/Zitrone abschmecken. Alles mit Frühlingszwiebeln/Petersilie bestreuen.
Vegetarisch/Vegan: Den Speck durch Räuchertofu oder geräuchertes Paprikapulver ersetzen.
Mehr Schärfe erreichen Sie mit Chili oder Hot Sauce.
Klassisch wird Hoppin’ John mit Maisbrot oder Collard Greens serviert.
Reste am nächsten Tag als „Skippin’ Jenny“ in der Pfanne aufwärmen – dies soll noch mehr Glück bringen.
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